Was hat es mit dem Summen deines Buches auf sich?

Quantenbewusstes Schreiben und nichtdenkendes Schreiben – damit haben wir uns zuletzt befasst. Heute geht es um einen neuen Aspekt des initiierten Schreibens: um das SUMMENDE Schreiben.

Ja, du hast richtig gelesen: SUMMENDES SCHREIBEN.

Einen ersten Hinweis darauf, was es damit auf sich hat, geben dir diese Verse von Paula Modersohn-Becker:

🌸 „Es wird in mir die Morgenröte
Und ich fühle den nahenden Tag;
Denn ich will aus mir machen
Das Feinste,
Was sich überhaupt
Aus mir machen lässt.
Und ich glaube,
Wenn man es zu etwas bringen will,
So muss man seinen
Ganzen Menschen dafür hingeben.
Es ist eine Konzentrierung
Meiner Kräfte
Auf das Eine.
Dieses unentwegte Brausen dem Ziele zu –
Dem kommt nichts gleich.
Und das Allerschönste ist es doch.“

Summen oder Winken?

Das Wissenschaftlerpaar Dr. L. & L. Pearson hat in seinem Buch „Psycho-Diät“ zwei treffende Ausdrücke geprägt, die den Unterschied zwischen innerer Stimme und äußerem Beeinflusstwerden kennzeichnen: Sie sprechen von „Summen“ und „Winken“ (amerikanisch: „humming“ und „beckoning“). Den beiden ging es in erster Linie ums Abnehmen, doch das Geniale an ihrer Entdeckung ist: Sie hat gar nichts mit dem Essen zu tun, sondern alles mit der eigenen Psyche!

🌸 „Wenn etwas für Sie ‚summt‘, sehnen Sie sich wirklich danach, auch wenn es im Moment nicht erreichbar ist. Wenn etwas ‚winkt‘, dann haben Sie sich ursprünglich nicht danach gesehnt. (…) ‚Summen‘ bedeutet, dass Sie etwas essen wollen, ‚Winken‘ bedeutet, dass etwas gegessen werden will. … ‚Winkt‘ Ihnen etwas, so kommt dieser Wink ursprünglich nicht aus Ihrem Inneren.“

Die Klient*innen des Ehepaares lernten, Summen und Winken zu unterscheiden. Fast alle verloren auf diese Weise ihr Übergewicht. Und genau hier liegt der Schlüssel fürs Schreiben: Wenn wir nur auf das Winkende antworten — E-Mails, Kundenanfragen, Werbung, Marketing, die Anforderungen der Welt an uns –, dann können wir das Summen in uns völlig verpassen.

Übe selbst, Summen und Winken zu unterscheiden, vielleicht in den Sommerferien. Führe Tagebuch über deine Erfahrungen. Frage dich selbst: Was behindert deinen Fluss des Fühlens, Lebens und Schreibens? Nutze den Sommer und die Urlaubstage, um viel mehr Leichtigkeit UND SUMMEN zu genießen! Erschaffe dir Zeiten, in denen deine Gedanken aus ihren gewohnheitsmäßigen Bereichen herauskommen und zur Ruhe kommen.

Die Intuition ist dann die Pinselführung deines höheren Selbsts – durch die Gestaltung und das Befolgen deiner schöpferischen Impulse im jeweiligen Augenblick.

In-stinkt, In-tellekt, In-tuition

Ein Blick auf das Wort selbst verrät schon alles: „Intuition“ geht auf das lateinische intueri zurück: „hineinsehen“. Das englische „tuition“ bedeutet „Unterweisung“ und kommt von außen: Du lernst etwas von einer Lehrerin, einem Lehrer. IN-tuition dagegen entsteht in deinem WESEN selbst.

In-stinkt, In-tellekt, In-tuition — alle drei beginnen mit dem Präfix „in-„: Diese Qualitäten sind angeboren! Der Intellekt ist das Funktionieren des Kopfes, der Instinkt das Funktionieren des Körpers und die Intuition das Funktionieren des Herzens, der Seele. Erst aus der Intuition heraus entstehen Kunst, Ästhetik, Liebe, Freundschaft und alle Arten von Kreativität. Deine Weisheit ist niemals geborgt, sondern dein angeborenes Gut.

Intuition: der Quantensprung

Wesentlich für die lebensverändernde Kraft des Schreibens ist die INTUITION, jene innere Stimme, die keinen Prozess benötigt, sondern blitzartig mit fast unbekannter Frequenz hörbar wird.

Mozart konnte gar nicht so schnell die Noten aufschreiben, wie die Kompositionen aus ihm heraustreten wollten. Einstein bekam Lösungen zu seiner Relativitätstheorie im Traum zu sehen. Marie Curie wachte nachts auf und notierte die wichtigen Zusammenhänge, die ihr erschienen waren.

Intuition ist ein QUANTENSPRUNG. Eine radikale Abkürzung. Sie überspringt alle Umwege des analytischen Denkens und führt dich direkt zum Ziel.

Das Problem? Unsere Gesellschaft hat die linke Gehirnhälfte (logisch, rational, planvoll) auf einen Thron gesetzt und die rechte (intuitiv, ekstatisch, poetisch, liebevoll) brutal unterdrückt. Das Ergebnis: verkümmerte Kreativität, blockierte Intuition, verschüttete Lebendigkeit.

Doch es gibt eine Brücke zwischen beiden Hemisphären. Und jedes Mal, wenn wir sie überschreiten und mit Intuition schreiben, geschieht etwas Großartiges:

🌸 Wir kommen endlich wieder in Einklang mit uns selbst.
🌸 Wir verbinden, was unlösbar oder sogar unsichtbar war. 
🌸 Wir tragen zum Weltfrieden bei.

Oh ja: Wenn du in dieser Weise dein Buch schreibst, trägt schon allein der Moment des Schreibens zum Weltfrieden bei –, weil du entsprechende morphogenetische Felder stärkst und erweiterst. Schon Nikolaus von Kues, der große deutsche Universalgelehrte, sah in der Intuition die höchste Erkenntnisstufe: jene unmittelbare Einsicht, in der alle Gegensätze zusammenfallen, in seinen Worten: coincidentia oppositorum.

Bleibe KINDLICH und im Zustand der Nicht-Antizipation!

So bist du offen für das SUMMEN DEINES Buches!

Antizipiere dein Buch nicht! Dann entsteht wieder Nähe zu dem Buch, das nur von dir selbst geschrieben werden kann. Deine Intuition hat die Antwort zu jedem Kapitel deines Buches, zu jedem Aspekt von Bedeutung.

Nur Kinder erkennen klar und offen die Wahrheit, denke an „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen. Die Frage ist also: Geben wir den Kontakt zu unserem eigenen Wesen verloren? Oder wählen wir den Weg zurück zu uns selbst und der uns innewohnenden INTUITION?

„Wir wissen, wie das Licht sich bricht, aber das Licht bleibt ein Wunder. Wir wissen, wie die Pflanze wächst, aber die Pflanze bleibt ein Wunder. So ergeht es uns mit allen Dingen in dieser Welt: Wir besitzen viele Kenntnisse, doch die Schöpfung bleibt ein Wunder.“

Albert Schweitzer (1875–1965; Arzt, Theologe, Philosoph, Musiker, Pazifist)

Die Wissenschaft der Intuition

Intuition lässt sich nicht wissenschaftlich erklären, denn Intuition ist irrational. Dennoch gibt es etwas wie: die Wissenschaft der Intuition.

Wir müssen nicht an Intuition glauben, auch wenn sie jenseits des Intellekts liegt. Unser Intellekt kann Intuition wahrnehmen, aber jedes Erklärungsbestreben muss versagen, da alle Erklärungsmuster KAUSALITÄT benötigen, also eine Erklärung der Ursache.

Unsere Ratio hat keinen Zutritt in die Intuition, die Intuition allerdings kann in die Ratio vordringen, so wie eine höhere Dimension eine niedrigere durchdringen kann. Mit der Intuition gelangen wir in den Bereich des Mysteriums des Lebens und Schreibens. Oder, wie Ken Wilber es formuliert: „Intuition ist nicht anti-rational, sondern trans-rational.“

Der Verstand betitelt alles Intuitive gerne als „Einbildung“ oder „Fantasie“. Doch Intuition ist ein Sprung, sie verwendet kein „Transportmittel“! Es gibt keine erklärliche Verbindung von ihrem Ausgangspunkt zum Punkt der Erkenntnis oder des Wissens.

Intuitives Wissen ist kein Wissen, das in Schritten zu dir kommt, es ist ein Wissen, das dir geschieht! Ohne Kausalität. Intuition ist ein Sprung aus dem Nichts in dein Sein.

Wenn wir die Wirklichkeit in drei Bereiche unterteilt betrachten, das Bekannte, das Unbekannte und das Nicht-Erkennbare, dann ist eben dieses Letztgenannte das Reich der Intuition. Und dieses Reich des Mysteriums ist es überhaupt erst, das dem ganzen Leben und Schreiben seine Bedeutung gibt!

Wenn alles bekannt wäre, wäre das Leben soooo langweilig, alles wäre flach und dumm. Schönheit, Liebe, das Geheimnis – das ist das Leben selbst.

Während das Wissen, das wir lernen, immer das Wissen anderer ist und nicht unser eigenes, bedeutet ZU WISSEN, eine ERFAHRUNG der INTUITION zu machen! Wissen kannst du HABEN — „zu wissen“ ist deine eigene authentische Erfahrung.

Kannst du DIESE Rose sehen?

Fühlend bist du näher an der Intuition — und an der Wahrnehmung beispielsweise DIESER Rose hier und jetzt.

Wenn du eine Rose betrachtest, siehst du nicht wirklich DIESE Rose. Alle Rosen, über die du gelesen hast, alle Rosen, über die die Dichter*innen geschrieben haben, alle Rosen, die von Maler*innen gemalt und von Philosoph*innen diskutiert wurden, und alle Rosen, von denen du je gehört hast, stehen deinen Augen im Wege — eine endlose Reihe von Erinnerungen und Informationen. Wenn du sagst: „Diese Rose ist wunderschön“, ist das ein Gemeinplatz, eine Wiederholung.

Was uns allen nicht beigebracht wurde — keine Schule, keine Universität, kein College, niemand hat etwas darüber zu uns gesagt –, sondern was in uns EXPLODIERT: Es ist die Intuition.

Deine Intuition öffnet Portale von Zeit und Raum

Hast du schon einmal in einer großen Stadt oder einem fremden Land unerwartet eine Person deines Lebens wiedergetroffen?

Eine Autorin hat, während sie an ihrem Buch schrieb, völlig überraschend einen Menschen wiedergetroffen, den sie fast 30 Jahre zuvor in einer besonderen Lebenssituation bei einer Ausbildung in Amerika kennengelernt hatte — und über den sie soeben ein Kapitel in ihrem Buch geschrieben hatte!

Ich habe oft erlebt: In dem Augenblick, in dem wir unserer Intuition Ausdruck verleihen, und somit dem SUMMEN dessen, was in uns als Bild, Idee und Einfall aufsteigt, egal, ob in einem Bild, einem Text, einem Gericht, einem Tanz oder Gesang, und beispielsweise über etwas schreiben, was erstaunlicherweise gerade geschrieben werden will: Dann werden WUNDER wahr!

Die Intuition hat das Vermögen, Portale von Zeit und Raum zu öffnen!

Ein Witz, den die Wirklichkeit überholt hat

Die folgende Geschichte war als auf die Spitze getriebener grotesker Witz gemeint. In einem der Bücher Oshos wird dieser Witz erzählt (Osho war dafür bekannt, dass er in all seine Satsangs und Vorträge Witze einarbeitete, er hatte sogar am Rande seiner Bühne ein Körbchen platziert, in das jeder einen guten Witz hineinlegen konnte).

So erinnere ich mich an diesen Witz:

Ein vielbeschäftigter Unternehmer hat massive körperliche und auch psychische Symptome, weswegen er einen Psychiater aufsucht. Interessanterweise ist auch der Psychiater vielbeschäftigt und bittet den Patienten, seine Geschichte direkt in sein Aufnahmegerät zu diktieren – er wäre in Kürze zurück.

Doch schon nach drei Minuten eilt der Unternehmer aus der Praxis. Der Psychiater ist überrascht, hält ihn auf und fragt: „Nanu? So schnell schon wieder weg?“

Der Unternehmer antwortet: „Wissen Sie, Sie sind nicht der erste Psychiater, den ich aufsuche, und da ich ebenfalls extrem busy bin, habe ich mein Diktiergerät vor Ihr Aufnahmegerät gelegt. Das hole ich mir nächste Woche wieder ab.“

Für Osho verdeutlichte dieser „Witz“ die auf die Spitze getriebene Situation des von seiner menschlichen Natur entfremdeten Menschen.

Ich frage mich oft, was für Witze Osho heute erzählen würde, denn die Wirklichkeit hat diese radikal pointierten Geschichten längst überholt: Bots sprechen zu Bots, Bots kommentieren und tun so, als hätte ein Mensch geantwortet …

KI summt nicht!

Laut der erst vor Kurzem veröffentlichten Studie der „Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention“ nutzt schon jeder dritte Mensch zwischen 16 und etwa 40 Jahren KI als „Berater“ bei psychischen Problemen und Sorgen. Weltweit nutzen bereits über 40 Millionen Menschen monatlich KI-gestützte Apps für mentale Gesundheit.

Mit 17 Jahren las ich Herbert Marcuses „Der eindimensionale Mensch“ und war elektrisiert, „die große Weigerung“ mitzuvollziehen und das bestehende alte System durch neue, menschlichere Werte zu verändern: durch das Engagement für Frauen und Gleichberechtigung, für Kreativität und Lebendigkeit in Schule und Universität, für Respekt gegenüber der Natur und gegen Atomkraft.

Jeden Tag erlebe ich, wie weit die Maschinen in unser Leben eingreifen — und uns somit von der Wahrnehmung dessen entfernen, was für uns wahrlich SUMMT! Erst vor Kurzem habe ich, zum wiederholten Mal, einen „Telefonanruf“ des META-Bots erhalten, der mit einer sympathischen (bayrischen) Frauenstimme mehr Reichweite versprach, wenn ich nur ein wenig Werbung schalten würde.

Ich sag, wie es ist: Ich wähle alles ab, was mir mit Roboterstimmen entgegenkommt. Ich lasse alle meine Porträts und Profilbilder von dem Detmolder Fotografen Alex Waltke erstellen (dieses Jahr sind echt mal wieder neue dran) und ich betrachte alle mit KI erzeugten Porträts und Menschendarstellungen mit äußerster Skepsis.

Denn: Wenn wir „effizient“ und „erfolgreich“ durch KI werden, verlieren wir den Kontakt zu unserem inneren Wesen und werden zu Robotern, die einfach nur immer weiter funktionieren. Vielleicht sind wir dann sehr effizient, aber nicht mehr wirkliche Menschen. ERFOLGREICH TOT … Wir erobern vielleicht die ganze Welt, doch unser eigenes inneres Reich bleibt unerobert.

Wie gehst du damit um, dass die als bitterer Witz gemeinte Geschichte von Osho so krass von der Realität überholt wird?

Mehr denn je ist es bedeutend, sich auf die eigene Kreativität und Intuition zu konzentrieren und alle anderen Rufe (und Versuchungen) außen vor zu lassen. Keine KI kann intuitiv sein, geschweige denn INTUITION aus eigenem Erleben kennen. Zwar arbeiten die verschiedenen KI-Tools mit Sprache, doch nicht in einer menschlichen Art und Weise! Die multidimensionalen Dimensionen der Sprachlichkeit und die transformativen Möglichkeiten, die das eigene Schreiben eröffnet, werden durch automatisch verfasste Texte einer KI geradezu verhindert. UND: Aus ihnen SUMMT nichts!

Übrigens: Schau mal auf der Webseite von Cornelia Funke vorbei, der berühmten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie lüftet dort das Geheimnis ihrer Kreativität: Sie schreibt mit Stift und Papier! Alle ihre Originalmanuskripte hat sie in Schreibheften in großen Truhen versiegelt.

Schreibimpuls: Werde das Gras!

Stell dir vor, dass du auf dem Gras sitzt, schließe die Augen und WERDE das Gras – werde grasähnlich. Fühle, dass du das Gras bist, fühle das Grün des Grases, fühle seine Feuchtigkeit oder Trockenheit.

Fühle den subtilen Duft, den das Gras ausströmt. Fühle die Tautropfen auf dem Gras oder das Poröse, spüre es auf dir selbst.

Fühle die Sonnenstrahlen, die auf dem Gras spielen.

Verliere dich einen Augenblick lang darin — so wirst du ein neues Körpergefühl entdecken. Tu das in einem Fluss, in einer Badewanne, einem Swimmingpool, wenn du am Strand in der Sonne liegst, wenn du nachts den Mond betrachtest, wenn du mit geschlossenen Augen auf dem Sand liegst und ihn fühlst, es gibt Millionen von Gelegenheiten, deinen Körper wieder lebendig werden zu lassen. Doch nur du selbst kannst es tun.

Lass dein intuitives Schreiben ein Blitz sein: den Blitz in finsterer Nacht.

Ohne Intuition verschwindet alle Poesie, verschwindet alle Liebe, verschwindet das Mysterium, verschwindet das Wunder. Die Seele verschwindet, der Gesang verschwindet, das Feiern verschwindet. Alles ist bekannt — und nichts hat mehr Wert. Alles ist bekannt – und das Leben hat keinen Sinn mehr, keine Bedeutung.

Let‘s BLITZ together!

⚡

Deine Monika Stolina

Wenn du jemanden kennst, der dringend einen MUSELETTER braucht, um neues Feuer für das Leben und Schreiben zu entfachen, leite gern den Link weiter! IT’S FREE!

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Häufig gestellte Fragen zum SUMMEN deines Buches

Was ist das Schreiben, das dem SUMMEN folgt?
Summendes Schreiben bedeutet, nur dem zu folgen, was aus deinem Inneren heraus „summt“, also dem, wonach du dich wirklich sehnst, statt dem, was dir von außen „zuwinkt“ (E-Mails, Anforderungen, Marketing). So entsteht ein Schreiben aus der Intuition, nicht aus dem Funktionieren.

Woher stammen die Begriffe „Summen“ und „Winken“?
Vom Wissenschaftlerpaar Dr. L. & L. Pearson aus ihrem Buch „Psycho-Diät“. Ursprünglich fürs Abnehmen entwickelt, gilt die Unterscheidung für alle Lebensbereiche: „Summen“ kommt aus dir selbst, „Winken“ von außen.

Was ist der Unterschied zwischen Intuition und Verstand?
Der Verstand arbeitet in Schritten und braucht Kausalität, die Intuition ist ein Quantensprung ohne Transportmittel: ein Wissen, das dir geschieht. Sie ist nicht anti-rational, sondern trans-rational (Ken Wilber).

Kann ich meine Intuition trainieren?
Ja! Übe, Summen und Winken zu unterscheiden, führe Tagebuch darüber, erschaffe dir stille Zeiten ohne Gewohnheitsdenken — und nutze Schreibimpulse wie „Werde das Gras“, um vom Denken ins Fühlen zu kommen.

Warum kann KI nicht intuitiv schreiben?
KI arbeitet mit Sprache, aber nicht in menschlicher Weise, sie kennt keine Erfahrung, keinen Körper, kein Fühlen. Aus automatisch verfassten Texten SUMMT nichts; die transformative Kraft des eigenen Schreibens wird durch sie sogar verhindert.

Für wen ist summendes Schreiben geeignet?
Für alle schreibenden Menschen, besonders, wenn du an einem Buch arbeitest und wieder Nähe zu dem Werk finden willst, das nur du selbst schreiben kannst.

Was ist der schnellste Einstieg?
Der Schreibimpuls „Werde das Gras“: Augen schließen, fühlen statt denken — und sofort intuitiv drauflosschreiben, ohne dein Buch zu antizipieren.

Book&Life Coach

Monika Stolina ist Schreiblehrerin, Autorin, Gründerin der Golden Republic of Writers (GROW!) und des HighVoltageWriting-Programms. (Und jetzt auch des QCW – des Quantum Collapse Writing ;-)) Sie begleitet Schreibende dabei, ihr eigenes Buch aus der Begeisterung ihrer Urkraft heraus zu schreiben, authentisch, unverwechselbar und mit der jedem Menschen innewohnenden Intelligenz.

Buchmentoring mit 108 Leitsternen

Begründerin des HighVoltageWriting, Botin des Kairós, Scout und Muse für dein Buch

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