Ein neuer Tag beginnt. Alles steht wieder auf Anfang. Und in jedem Augenblick haben wir die Möglichkeit, etwas Neues zu beginnen, uns und anderen Wünsche zu erfüllen.
Wenn du geheime Wünsche hast, uralte Wünsche, dann ist heute eine neue Möglichkeit, diese Wünsche zu verwirklichen — oder zumindest, der Verwirklichung ein Babyschrittchen näherzukommen.
Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, alles neu und auf Anfang zu stellen. Was hält uns von dieser Möglichkeit zurück?
Diese Möglichkeit heißt: LIEBEN …
Ja, wenn wir lieben, dann ist alles wieder neu.
Dieser Morgen ist neu. Alle Begegnungen des Tages (und der Nacht ;-)) sind neu. Mein Kaffee ist neu.
Alles wird wieder neu sein, wenn wir LIEBEN.
Im Aikido, das ich lange Jahre praktiziert habe, haben wir in jedem Training den Anfängergeist trainiert, denn das ist der Geist, mit dem wir hundertprozentig im Hier und Jetzt sind. Hundertprozentig präsent und VERBUNDEN mit dem, was ist.
🌸 „Die Welt muss wieder verzaubert werden.“
Joseph Beuys
Das ist auch genau der Zauber, von dem Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ spricht: „Jedem Anfang liegt ein Zauber inne …“ oder auch Joseph von Eichendorff in seinem Gedicht „Wünschelrute“: „Und triffst du nur das ZAUBERwort …“.
Jeder neue Satz, jeder neue Tag hat in sich selbst verborgen den Samen des ZAUBERS, des WUNDERS.![]()
Jedes einzelne Wort ist ein Zauber – deshalb wundert es nicht, dass die ersten überlieferten althochdeutschen Verse ZAUBERSPRÜCHE sind — die Merseburger Zauberverse!

Wie können wir DEN ZAUBER wiedergewinnen?
Wie können wir verstehen, dass wir unseren Zauber des Schreibens nicht abgeben dürfen an eine „KI“?
Es beginnt damit, dass wir radikal erkennen, dass das UNGESCHLIFFENE WERTVOLLER ist als das GLATTE!
Dass jede Schreibblockade „heilig“ ist!
Dass Umwege NOTWENDIG sind.
DASS Ecken und Kanten UNBEZAHLBAR sind!
Dass einer „KI“ keine schlaflose Nacht einen erleuchteten Satz schenken kann. Insofern sind wir bereits alle Zauberinnen und Zauberer. Wir brauchen nur —– zu lieben.
Das ist die Magie des Anfangs.
Wer so schreibt, übt LITERARISCHES AIKIDO!

So bringst du den Zauber in dein Schreiben zurück
Es ist ganz einfach:
Es ist die UNSCHULD dieses Augenblicks, die den Zauber zurückbringt!
Es ist die FRISCHE dieses neuen Tages, die dich zur Magierin und zum Zauberer macht!
Es ist das herzöffnende MOMENTUM DES NEUBEGINNS, das dich flasht – jenseits von Methode und System!
Es ist der ZAUBER DES ANFANGS, der Anfänger:innengeist, der uns rettet!
Finde deinen natürlichen Ausdruck wieder, finde das natürliche Schreiben wieder!
Und weißt du, wo es wirklich gut gelingt?
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Immer dort, wo Menschen miteinander arbeiten, wo Menschen miteinander schreiben — entstehen WUNDER!
Let’s BLITZ together — und lass uns gemeinsam ZAUBERN! Schreibend! Mit EIGENEN WORTEN …

Deine Monika Stolina

Wenn du gerade in diesem bewegten Jahr 2025 deine ureigene Stimme, deinen ureigenen Ruf wiederfinden, wieder zum Ausdruck bringen willst, dann nimm im Oktober am einzigartigen Powerworkshop “Urknall für dein Buch” teil, der in 3 Tagen das überraschende GANZE deines Buches, sein Thema, seinen roten Faden, seine tiefere Bedeutung UND SEINEN GANZ EIGENEN ZAUBER sichtbar machen wird.
Wenn du noch mehr zum Thema „Hol den Zauber zurück in dein Schreiben“ lesen willst, dann lass dich einmal vom Blogartikel „Haiku schreiben – Licht dirigieren“ inspirieren! Schreib mir gerne, ob du einige zauberische Funken, besondere Aaah-Momente, einfangen könntest!












Liebe Monika,
vielen Dank für diesen Artikel. „Dein Buch mit KI zu schreiben ist wie ein Kuss ohne Liebe“ trifft es sehr. Für mich ist es mit dem Schreiben auch ein bisschen wie mit dem Essen. Es geht ja nicht nur ums Ergebnis – dann könnten wir alle einfach Astronautennahrung kippen. Wobei es das ja auch schon gibt: diese Food-Drinks, um Zeit zu sparen. Wofür spart man nur all die schöne Zeit? Was macht man dann damit? Im Kleinen Prinzen gibt es eine Passage dazu:
– „Guten Tag“, sagte der kleine Prinz.
– „Guten Tag“, sagte der Händler.
Es war ein Händler, der durststillende Pillen verkaufte. Man schluckt jede Woche eine und verspürt kein Bedürfnis mehr, zu trinken.
– „Warum verkaufst du das?“, sagte der kleine Prinz.
– „Das bringt eine große Zeitersparnis“, sagte der Händler. „Experten haben dies berechnet. Man kann dreiundfünfzig Minuten pro Woche einsparen.“
– „Und was macht man mit diesen dreiundfünfzig Minuten?“
– „Man macht damit, was man will …“
– „Ich würde“, sagte der kleine Prinz, „wenn ich mir dreiundfünfzig Minuten erspart hätte, gemütlich zu einem Brunnen gehen …“
Schreiben ist (wie denken) eine handelnswerte Handlung. Es tut gut, damit Zeit zu verbringen.
Liebe Christine!
Vielen Dank für dein Feedback! Ich hab mich sehr über die Passage aus „Der kleine Prinz“ gefreut!
Für mich bestärkt sie, dass es immer um die eigene Haltung geht – und mit einer Haltung der Kreativität und Lebendigkeit habe ich eine ganz andere Seinserfahrung. Und dabei ist es egal, ob ich zu einem Brunnen gehe, ein Bild male, ein Gedicht schreibe, den Boden wische oder ein Gericht für Freunde koche …. Alles kann ein Ausdruck meiner Präsenz sein. Wenn ich die entsprechende Hingabe und Haltung habe …
Mir fällt da eine Geschichte von Ram Dass ein, die er in dem Film „Becoming Nobody“ erzählt: Es sitzt eine ältere Dame in der ersten Reihe eines seiner Vorträge, zu denen sonst eher keine älteren Damen kommen. Und schon gar nicht in einem selbst gehäkelten Kleid mit Strickhut.
Während des Vortrags hat er sich die ganze Zeit gefragt, was sie wohl davon hielte, was er so erzählte. Und nach dem Abschluss konnte er es nicht lassen, ging direkt auf sie zu, um sie zu fragen, ob sie überhaupt etwas mit dem anfangen konnte, wovon der Vortrag handelte.
Ihre Antwort war schlicht: „Natürlich! Weil ich HÄKLE!“
Deine Monika Stolina